Menetou-Salon

Die Geschichte des Weinbaus von Menetou-Salon ist sehr alt. Dokumente aus dem Jahr 1063 belegen bereits Schenkungen von Weinbergen an das bedeutende Kloster Saint-Sulpice-lès-Bourges. Die Nähe zur Stadt Bourges sowie die für den Weinbau günstigen Kalksteinböden, die ähnlich wie im 30 km gelegenen Sancerre sind, wirkten sich begünstigend auf die Entwicklung des Weinbaus aus. Heute sind 443 Hektar von insgesamt 1090 Hektar zugelassenen Reblands bestockt. Die Fläche verteilt sich auf die zehn Gemeinden Menetou-Salon, Aubinges, Morogues, Parassy, Pigny, Quantilly, Saint-Céols, Soulangis, Vignoux-sous-les-Aix und Humbligny. Der Wein verfügt seit dem 23. Januar 1959 über den Status einer Appellation d'Origine Contrôlée (AOC). 90 Winzer, von denen sechs hauptberuflich im Weinberg arbeiten, teilen sich die Rebfläche. Das Gebiet gehört dabei zum Anbaugebiet der Loire.

Die Weißweine, die ca. 64 % der jährlichen Weinproduktion von ungefähr 21.000 hl ausmachen, werden aus der Rebsorte Sauvignon Blanc (272 ha Rebfläche) gekeltert. Es handelt sich um frische, würzige Weine, die jung getrunken werden können, unsere Weine sind aber auch noch nach sieben bis zehn Jahren ohne Problem zu genießen.

Die Rotweine (34 % der Produktion) und die Roséweine (zwei %) werden aus der Rebsorte Pinot Noir (171 ha Rebfläche) gemacht. Beide Weine sind fruchtig und delikat und sollten ebenfalls jung getrunken werden. Die Rotweine können dabei sogar gekühlt bei ca. 12 - 14°C getrunken werden.

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